Brachwälder

Die Brachwälder sind eine grüne, fruchtbare Berglandschaft. Durchzogen von tausenden Seen und Flüssen.

Und aus diesem Grund auch das blaue Land genannt. Dies kommt daher, dass die Sacertes es verstehen – im Gegensatz zu den Dete -, den Arfejiazauber besser anzuwenden und die Wälder in ihrem normalen üppigen Grün zu erhalten.

Den für Außenstehende nicht recht passenden Namen, bekamen diese Wälder durch die Ironie der Menschen. Weil dieser grüne Urwald im Westen eines so trostlosen und kahlen Kontinents liegt. Hier in diesen Wäldern wächst alles. Von den prachtvollen und im Herbst bunten Laubbäumen, bis hin zu den ewig grünen Nadelbäumen ist alles vertreten. Auch die Vielfalt der Tiere kennt hier keine Grenzen, sowohl wunderschöne Kunstwerke der Natur, wie die Eljias Fische, als auch heimtückische und gefährliche Tiere, wie Tunisbären oder Flügelbestien.

(Liegt hier die Stadt der Sacertes?…)

Am nördlichsten Ende der Brachwälder, versteckt zwischen Bergen und Seen, liegt Nabet, die Hauptstadt des Landes und Heimat der Sacertes. Regiert werden die Sacertes von ihrer geliebten Königen Palesia. Als einziges Arfejiavolk, leben die Sacertes in einer Monarchie, wie sie bei den Menschen herrscht. Mit der Ausnahme, das Palesia nicht drauf und dran ist, die Arfejia ihren eigenen Untergang heraufbeschwören zu lassen.

Nabet ist eine Stadt voller Wunder und ich kenne nur wenige Geschichten von den Bäumen, die in ihrer Nähe stehen. Denn meist stehen alle Pflanzen unter dem Einfluss der Sacertes. Nur soviel, dass es wohl eine helle weiße Stadt ist, mit vielen grünen Gärten uns Häusern aus einem fremden Material, es glänzt und verbirgt sein Inneres. Und doch können die Arfejia von Innen ohne Probleme sehen, was draußen vor sich geht.
Doch seid vorsichtig Reisender, nicht viele der Menschen, die sich in diese uralten und geheimnisvollen Wälder trauten sind je wieder gekehrt…

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© 2000-2018 Roland R. Posny