Wiesedoom

Man sagt, dass Wiesedoom einst eine prächtige mit Wäldern überwucherte grüne Landschaft hatte.

Doch diese Tage müssen der grauen Vorzeit angehören. Denn Wiesedoom ist eine Wüste. Gelber Sand soweit das Auge reicht, Dünen und trockener rissiger Boden lassen einen jede Freude verschwinden und unsere Sonne scheint mindestens 19 Stunden am Tag auf das trostlose Land herab und verbrennt es.

(Einzige Schatten spenden die vereinzelten Felsformationen…)

Wiesedoom ist Heimat vieler seltsamer Tiere, wie den Poger oder auch hier den Säbelzahntigern. Auch Geier und große Echsen erfreuen sich stets an den Kadavern von Mensch und Tieren, die von der Hitze dahin gerafft wurden.

Oft erblickt man in der Wüste Wiesedooms, die Dörfer der letzten Darvenier, und nahe der Brachwälder, sind immer noch die Ruinen von Darven erhalten geblieben.

Für viele ein mystischer und schöner Ort. Doch wird gemunkelt, dass zwischen den alten Überresten der einst so stolzen Festung, sich seltsame Dinge abspielen sollen. Von einem unsichtbaren Bösen wird gesprochen, niemand der noch bei klarem Verstand ist, wagt sich zu nahe an diese alten Ruinen heran.

(ansonsten gibt es nur gelben Sand…)

Im Süden gelegen, weißt Wiesedoom aber auch kleine Landstriche mit Wiesen und kleinen Horten auf, die nahe am Meer meist die letzte Rettung vor der Trostlosigkeit der Wüste sind.

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© 2000-2018 Roland R. Posny