Wookror

In diesem Namen steckt das Wort Tod. Und das ist es auch, ein totes Land.

Nichts, was nicht der verrückten Fantasie der Raman oder ihrem Gott Viernes Entsprungen ist, kann hier überleben.

Das ganze Land besteht nur aus Felsen und grauem Lavasand. Nur wenig Leben in Form von Pflanzen ist zu erblicken und ein Vorhang wurde von den Raman vor die Sonne gehängt, damit sich alles Böse in diesem Land sammeln kann.

Das Land ist übersät von Lavaströmen und Bergen, Vulkane speien unachtsam ihre heiße Glut aus und der beißende Geruch von Schwefel liegt einem ständig in der Nase und verursacht einen ekligen Geschmack im Mund.

(selbst die Sonne scheint im Blutroten Glanz…)

Man sollte das Rot der Lava mögen, denn ist damit alles überzogen, vom Zanu bis zu den Bergen der Illusionen an den Westlichen Grenzen dieses Landes, glitzert und leuchtet es in allen Rottönen, verursacht durch das schwache Licht, der vielen Lava und dem leuchtenden Kristall an der Spitze des Bluttempels.

Der Bluttempel im Süden Wookrors ist so was wie der heilige Ort der Raman, der zweite Sitz ihres Herrschers Feraziel, neben seinem Palast in seiner Stadt Ferazial im Norden.

(ein für Menschen unbewohnbares Land…)

Wohin man sieht und schreitet, trifft man auf sie. Die Abtrünnigen und ihre Sklaven. Wie eine Armee von Ameisen müsste es aus der Luft aussehen, wenn man auf das dunkle Land schaut und den Massen an toten Wesen, Trollen und Abtrünnigen zublickt.

Im Norden erstreckt sich die Straße der Einsamkeit, den Legenden zu folge, ein breiter Pfad aus Felsen und trockenem Land, der durch das große Meer führen soll, bis hin zur Engelsflügel Insel und damit zum Garten der Engel. Doch noch niemand konnte dieser Legende nachgehen, denn sind sie alle an den Horden der Dunklen Lande gescheitert…

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© 2000-2018 Roland R. Posny