Arfejia

Den ersten Arfejia wurden ihre Namen von den Engeln gegeben (Arfejia und viele ihrer Vornamen). Danach entstammten die Namen aus dem Ihenia.

Als erstes Volk auf Tierrana, das begonnen hatte die Welt zu erkunden und über alles was geschah nachzudenken, sind die Arfejia noch heute jene, die von allen Wesen geachtet oder auch gefürchtet werden. Denn sie sind die Einzigen, die wohl noch all die kleinen Geheimnisse auf dieser Welt, wirklich kennen, und deren Macht sich nicht durch den Baum des Lebens lenken lässt.

Entstanden sind sie anscheinend aus den Pflanzen und den ersten kleinen Tieren der Welt, die sich im Laufe der Jahrhunderte zu größeren, zweibeinigen Wesen entwickelten.

Sie sind die Ersten gewesen, die ihre Sinne gebrauchten, um ihre Welt zu verstehen. Dementsprechend sind diese auch ausgebildet. Ihre langen spitzen Ohren, gleichen zwar denen der Engel, sind aber noch viel empfindlicher. Nicht das kleinste Geräusch entgeht ihnen, nicht zuletzt waren es die Engel, die diese geschult haben.
Auch die grauen Augen haben die Arfejia den Engeln zu verdanken. Denn jene reinen Wesen wussten um die besondere Beschaffenheit ihrer eigenen, die Fähigkeit sowohl Tags als auch Nachts zu sehen und auch die verschiedenen Wärmequellen zu ordnen. Diese Fähigkeit gaben sie den Arfejia, denn die Engel liebten zur damaligen Zeit diese kleinen, unbeholfenen Wesen.

Arfejia sind nie besonders hoch gewachsen, das Leben in den Urwäldern verhinderte es, denn um sich in den Wäldern und auf den mächtigen Bäumen zurecht zu finden, bedurfte es stets er nötigen Gewandtheit. Da wären hochgewachsene Arfejia, stets jämmerlich am Boden den Raubtieren zum Opfer gefallen.

Doch auch diese Ureinwohner entwickelten sich rasch weiter und aus den einst so zierlichen und anmutigen Wesen, wurden Wesen, die nach Macht strebten. Gnadenlose Krieger, die jedem Feind das Fürchten lehrten. Ihre Magie veränderte nicht nur einmal die Weltgeschichte, und so kam es, dass auch sie sich veränderten. Sie bildeten Stämme und neue Rassen entsprangen aus ihren eigenen Reihen.

Und über diese, werde ich nun berichten…

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© 2000-2018 Roland R. Posny