Ahalun

Ahalun, aus dem Ohenia für die Tiermenschen.

Sie sind die „seltsamen Menschen“. Einst waren sie Sintreas, zogen durchs Land und waren sich niemals zu schade auch in den Kriegen gegen die Raman zu kämpfen.

Doch diese Zeiten sind vorbei… Das 4. Zeitalter beherbergte einige schreckliche Ereignisse. Dazu gehörte nicht nur der Aufstand der Raman. Die Dämonen haben sich dieses Chaos und die Verwüstung zur Nutze gemacht und nahmen einige dieser weisen Menschen in ihre Gefangenschaft. Sie wurden gefoltert, versklavt und unterdrückt. Ihre Menschlichkeit wurde ihnen genommen, ihr Wille gebrochen.
Viele Jahrzehnte lebten diese Menschen unter den grausamen Dämonen und mit der Zeit wurde ihr Interesse an diesen Grausamkeiten größer. Mit der Zeit gewöhnt man sich an alles. Sie fanden Gefallen daran. Genossen es beinahe so gequält zu werden und quälten mit Freude andere Wesen. Sie wurden stärker, ihre Körper waren deformiert, ihre Augen hatten das Leben verloren, sie wurden Gelb und Hass spiegelte sich in ihnen wieder. Ihre Haut war von der Hitze und der Sonne der Wüste dunkel geworden, ihr Geist aber war willig. Sie zogen aus, trennten sich von ihren alten Herren und gingen los um ihre Einsamkeit in den Wüsten und Steppen zu suchen…

In allen trostlosen Gegenden Tierranas sind sie zu hause. Sie verabscheuen die Wälder, wegen ihres Lebens und der Freundlichkeit und der Energie die von ihnen ausgeht. Und die Kälte der Tundra und Eiswüste ist ihnen unangenehm. Sie reagieren empfindlicher auf Kälte als jeder andere Mensch.

Jede Gruppe der Ahalun, hat einen Führer. Ein Alpha Männchen. Wie bei Löwen oder anderen Rudeltieren, ist dieses Alpha Männchen immer der Stärkste, derjenige der alle anderen Rudelmitglieder besiegt hat beim großen Kampf um die Vorherrschaft. Dieser wird immer beim Tod des vorherigen Rudelanführers abgehalten.

Gekleidet sind die Ahalun meist in Felle und Häute der Tiere die sie erlegt haben. Einige wenige Rudel, nehmen es regelmäßig mit den Raman auf und immer wenn einer von den Abtrünnigen besiegt wurde, wird ihm die Haut abgezogen und als Trophäe am Körper getragen.

Die Tiermenschen, glauben an so viele Götter und an keine zugleich. Immer wenn Regen fällt, oder ein Drache Feuer speit, so ist ein anderer Gott dafür verantwortlich. Der bösartigste Gott ist Deterios (aus der alten Sprache der Götter = Verdammnis), er ist für das schlechte in den Ahalun selbst verantwortlich. Um ihn zu besänftigen und ihnen das alte Leben zurück zu geben, opfern sie ihm ihre eigenen Rudelmitglieder in blutigen Ritualen.

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© 2000-2018 Roland R. Posny