Raman

( Raman = (Ram-a-n): Gefallener Engel.
In die Sprache der Arfejia ( Ihenia ) und der Sprache der Raman ( Ohenia )
abgeleitet aus der Engelsprache ( Hiobos ): Ramados = Abtrünniger )

Sie sind das Übel dieser Welt.

Einst als Engel ebenso geachtet, wie ihre verschollenen Brüder, werden sie nun gefürchtet und von Arfejia und Menschen – fast – gleichermaßen bekämpft.

Die Raman leben in den wüsten Landen von Wookror, der toten Ebene. Dort, halten sie sich in den Zeiten des Friedens auf Tierrana verborgen. Verborgen? Nein, die Raman schlafen nie, sie ziehen unentwegt durch unsere Welt, ergötzen sich am Blut der Menschen. Denn nur dieses Blut (und das einiger kleiner Tiere, welche sie einzig ihren Sklaven als Nahrung anbieten) ermöglicht es ihnen, ihren Zauber zu wirken. Ihre Magie ist an den Baum gebunden und das Blut der Menschen ebenfalls. Nur so erhalten sie die Energie, die ihr hohes Alter ermöglicht, die es ihnen erlaubt ihre verheerenden Zauber zu sprechen, ihre Macht preis zu geben.

Meist sind die Raman nicht groß von einem Arfejia zu unterscheiden, sie sehen ihnen sehr ähnlich, allein der Blick in ihre weißen oder grauen Augen ist es, der sie verrät. Oder die spitzen Fänge, welche sie in die Adern ihres Opfers jagen, um ihnen das Blut auszusaugen.

Ihr Anführer und wohl schrecklichster Raman ist Feraziel.
Der Blutherrscher. Von Ferazial (welch Ironie, findet Ihr nicht?) aus herrscht der Oberste aller abtrünnigen Engel, über seine Armee der Finsternis.

Dämonen, Drachen, Ahalun Menschen und einige der gefährlichsten Raubtiere die Tierrana bewohnen, stehen unter seiner Herrschaft und versetzen die Welt in seinem Namen in Angst und Schrecken.

Doch die wohl größte und schlimmste Ausgeburt der Hölle Wookrors, sind die Guraz. Willenlose Diener jener mordlüsternen Wesen, entstanden aus den Menschen. Die Raman verfügen über die Möglichkeit, durch den Kuss, einen Menschen in einen der ihren zu verwandeln. Die ersten Guraz entstanden durch einen Fehler, der dem Kuss unterlag und jenen Menschen in eine dieser abscheulichen Kreaturen verwandelte. Eine hässliche Fratze, die auf einem plumpen Körper thront und deren Maul gespickt ist mit Messerscharfen Zähnen, die schon allein vermögen, Euch in Stücke zu zerfetzen. Aber sind die Guraz auch ein Volk der Krieger. Und recht anspruchslose dazu. Für ein wenig Blut und die Freude zu töten, tun sie alles für die Raman.

Die Raman unterteilen sich in eine bestimmte Rangordnung und man mag es kaum glauben, sie halten sich auch an diese und respektieren tatsächlich die Höherstehenden.

Feraziel: Er ist das Oberhaupt, sein Wort hat die Macht, über das Leben jedes Raman zu entscheiden. Er lebt beinahe allein in seinem Tempel und denkt nur darüber nach, wie er die freien Völker Tierranas, endlich unterwerfen kann.

Die Blutgeber (Ohenia: Aural): Sie sind jene Raman, die es wagen dürfen den Kuss an einem Menschen zu wirken und ihn in die Reihen der Raman aufzunehmen. Auch entscheiden sie, ob aus einem Menschen ein Raman oder ein Guraz wird.

Die Bural: Das einfach Volk der Raman, die Anbeter Feraziels und dummen Kumpanen der Blutgeber, denen sie in jedem Kampf treu zur Seite stehen würden.

Allesamt verfügen über die – mit Ausnahme Feraziels – selbe verheerende Macht – nur Feraziel ist mächtiger, klaro.

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© 2000-2018 Roland R. Posny