Darvenier

Darvenier… nach der Stadt Darven benannt aus der sie einst stammten.

Die Darvenier sind das Barbarenvolk unter den Menschen.

Sie leben zerstreut im Land und haben kleine Dörfer erbaut, sie sind groß und stark, gegen einen der Calas wirken sie wie Riesen. Sie tun sich schwer im Umgang mit Arfejia und Menschen, aber in ihrem Inneren sind es herzensgute Gesellen, die eigentlich nur ein einfaches Leben führen wollen, fernab der Kriege, aber dennoch begehrt es sie, ebenso wie die Calas, nach Luxus und Wohlstand.

Einst waren die Darvenier ein Volk wie die Calas und lebten in der wohl, bis heute, beeindruckendsten und mächtigsten Festung die je von Menschenhand erbaut wurde. In Darven, dem zweiten Reich. Größer, sicherer und schöner als Catallien diente diese Festung nur dem einen Grund, einen zweiten König neben dem Calanischen König zu beherbergen und zu beschützen. Für den Fall, dass das Unerwartete und beinahe unmögliche geschehen sollte und Catallien fallen würde. So sollte es eine weitere Macht der Menschen geben, die dann herrschen würde.

Doch ihr eigener Übermut, ließ die Darvenier in ihr Verderben laufen. Ihr König, Towen, ließ seine Mannen in die Schlacht gegen Catallien und gegen die Arfejia ziehen. Er wollte die Darvenier als einzige Macht in der freien Welt sehen. Beinahe wären seine Pläne aufgegangen, doch gab es Verräter unter seinen Untertanen und ihnen ist es zu verdanken, dass die freie Welt so ist wie wir sie heute kennen. Frei. Und für die Darvenier, wurde aufgrund dieser ehrenvollen Bürger, ein mildes Urteil gesprochen und sie durften ihr Volk aufrechterhalten, doch als nicht mehr wie Bauern.
So zogen die Darvenier aus der Stadt Darven und begannen ein einfaches Leben zu führen, doch ihre Zeiten als Krieger hinterließen Spuren. So sind sie heute wilde, herrenlose Krieger. Barbaren.

Jedes Dorf, jeder Stamm, jede Gruppe der Barbaren hat ihren eigenen König, Häuptling, Anführer, Schamanen, was auch immer. Es gibt keine Festen Regeln mehr und die Darvenier haben beschlossen, sich keinem übermächtigen Herrscher mehr hinzugeben.
Aber, es wird gemunkelt von einem Nachfolger Towens. Einem Trohnerben Darvens, ein Mann, der in einer Zeit des Krieges den Trohn seines Vorfahren wieder besteigen wird und Darven mit dem Rest der freien Völker verbündet, umso mit ihnen in den Kampf gegen das Böse zu ziehen…

Die Barbaren kleiden sich mit dem, was die Welt so hergibt.
Sicher verstehen sie auch das Handwerk und können Kleider und Rüstungen herstellen. Auch Eisen verarbeiten und Waffen schmieden.
Aber sie sind faul.
Lieber sollen die Krieger in gehärteten Lederwams und Lendenschutz in den Kampf ziehen, es gibt eh nichts (außer vielleicht einem Poger), was es mit der Kraft der Barbaren aufnehmen kann.
Die Frauen hingegen ziehen hübsche Kleider allem Anderen vor. Gewänder aus goldener Seide, Baumwollhüte und edle Stoffe sind ihr begehr.

Darvenier glauben an nichts anderes als an sich selbst. Sie haben keine Götter, diese verließen sie, als Darven fiel. Sie vertrauen ihren eigenen Leuten und suchen Schutz bei ihnen. Für sie steht die Familie an vorderster Front.

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© 2000-2018 Roland R. Posny